Sonntag, 18. März 2007

Und wieder ein Wochenende vergangen

Sonntag abend, Andreas ist inzwischen wieder zuhause angekommen.

Mein Arbeitspensum vom heute hat sich Lesen von ein paar Seiten von Carlotta Smith erschöpft.

Jetzt weiß ich auch, warum mein Professor das Buch empfohlen hat, schließlich wird er auch in dem Buch erwähnt. Die Linguistik ist halt ein einziger Klüngel ;).

Auf jeden Fall hab ich mir jetzt nochmal die Verbsemantik (also die Kategorien von States, Semelfaktives, Achievments, Accomplishments und Activities) und die Eigenschaften [telisch], [durativ], [dynamisch] ansehen. Wenn ich bald hoffentlich durch bin mit der langweiligen Korpusrecherche, kann ich dann die gefundenen Progressive (hoffentlich) richtig einordnen.

Interessant war ein Abschnitt über Determiniertheit. Das erinnert an die Idee von Leiss, dass Determiniertheit und Aspekt zusammenhängt. Leiss stellt heraus, dass das verschwinden des (umstrittenen) Aspekts in frühren Sprachstufen des Deutschen im Zusammenhang mit der Bildung der Artikel steht. Ein Indiz hierfür ist, dass slavische (Aspekt-)Sprachen über keine Artikel verfügen.

Auf jeden Fall hat Carlotta Smith hier herausgestellt, dass (nach Krifka) sich Activities wie Massenomen oder Plurale (undeterminiert) verhalten, und Accomplishments wie "zählbare" und "messbare" Nomen. Also wie der Unterschied zwischen quantifizierbar und nicht quantifizierbar.

In wie weit das zusammenhängt ist mir jetzt nicht klar, aber irgendwie hab ich das gefühl, dass da ein Zusammenhang sein könnte. Aber vermutlich würde das eh zu weit führen für meine Magisterarbeit.

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